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20.20 – AUF DEM (UM)WEG NACH TOKIO

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„20.20“ – AUF DEM (UM)WEG NACH TOKIO
Das seltsame, herausfordernde, verlorene und gewonnene Jahr unserer Athlet*innen

In der zweiten Ausgabe des Magazins „20.20“ berichten die 20 Sportler*innen aus dem Team Deutschland und dem Team Deutschland Paralympics, die wir seit der im Sommer 2019 erschienenen Erstausgabe auf ihrem Weg nach Tokio begleiten, offen wie nie zuvor, wie sie dieses Jahr nach der Verschiebung der Olympischen und Paralympischen Spiele auf 2021 erlebt haben.

  • Für einige wie den Speerwurf-Olympiasieger THOMAS RÖHLER oder den Parasprinter DAVID BEHRE, der 2016 in Rio den kompletten Medaillensatz gewinnen konnte, brachte das unfreiwillige Aus der olympischen und paralympischen Träume mehr Zeit für das private Glück – beide sind in diesem Sommer Vater geworden, „der schönste und emotionalste Moment in meinem Leben“ (Behre), „mit nichts zu vergleichen, was ich bisher erlebt habe“ (Röhler).
  • Andere wie die Beachvolleyball-Olympiasiegerin LAURA LUDWIG, die nach der Geburt ihres Sohnes mit ihrer neuen Partnerin MARGARETA KOZUCH für das Comeback schuftete, fielen „erstmal in ein Loch“.
  • Für Reit-Weltmeisterin SIMONE BLUM war das Jahr eine wahre Achterbahnfahrt. Sie ließ sich für „20.20“ exklusiv mit Töchterchen Hannah, Ehemann Hansi und ihrem Ausnahmepferd Alice zu Hause auf ihrem Reiterhof fotografieren.
  • In einem ausführlichen Interview äußert sich GESA FELICITAS KRAUSE, WM-Dritte über 3000 Meter Hindernis sowie Dritte bei der Wahl zur Sportlerin des Jahres 2019, erstmals zum schwierigsten Jahr ihrer Sportlerinnen-Laufbahn. „Ich hatte zwei Jahre ohne Pause trainiert, und ich hatte das bewusst gemacht für Olympia. Ich war am Punkt, an dem ich mir eingestehen musste: Ich kann nicht mehr.“ Wie Krause dann einfach einen Rucksack packte, die Laufschuhe liegen ließ, und sich alleine auf die Reise machte, erzählt sie in einem ausführlichen Gespräch.
  • Ganz andere Sorgen kommen durch Corona auf Deutschlands schnellste Sprinterin des Jahres zu. REBEKKA HAASE sind plötzlich die Sponsoren abgesprungen. „Leichtathleten sind die ersten, bei denen manche Sponsoren sagen, diese Ausgaben müssen wir jetzt nicht mehr machen“, erzählt die Wahl-Chemnitzerin. „Für mich heißt das: Ich hatte eine der besten Saisons meines Lebens und bin jetzt auf Sponsorensuche, weil ich nicht weiß, wie ich mein nächstes Jahr finanzieren soll. Das hat mich tatsächlich schockiert. Aber ich sehe mich da durchaus in der Eigenverantwortung.“
  • Tiefe Einblicke gibt auch MARTIN SAUER, der ehrgeizige Steuermann des gerade bei den Europameisterschaften wieder mal so erfolgreichen DEUTSCHLAND-ACHTERS. Er berichtet, wie schwer es war, das Team zu alter Form zurückzuführen und warum man sich mit einem „okay – angesichts der Umstände“ auch in Corona-Zeiten nicht zufrieden geben darf. „Ich kann in dieser Situation nicht den Gute-Laune-Onkel geben. Deshalb gab es in den vergangenen Wochen öfter Streit, Ärger und Tränen. Man kann an solchen Problemen wachsen. Oder zerbrechen.“
  • 2020 war ein Jahr, in dem die Sportwelt gezwungen war, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen. Deutschlands bester Basketballer DENNIS SCHRÖDER, der in der US-Profiliga NBA für Oklahoma spielt, ließ „Black Lives Matter“, den Namen der Protestbewegung gegen rassistische Gewalt, anstelle seines Namens auf sein Trikot schreiben.
  • Die deutsche 100-Meter-Meisterin LISA-MARIE KWAYIE demonstrierte in Berlin („mit Maske und Abstand“) mit.
  • Und auch Sprintstaffelkollegin GINA LÜCKENKEMPER, die Coverfrau des diesjährigen „20.20“-Magazins, die vergangenen Winter mit einer neuen Trainingsgruppe in Florida trainierte, haben die Diskussionen „nochmal ziemlich zum Nachdenken gebracht: Mache ich eigentlich alles richtig? Aber ich habe mich auch gefragt: Wie kann ich es denn jetzt besser machen?“

20.20“ bietet auf 132 Seiten jede Menge Lesestoff und kraftvolle Optiken.

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Zusätzliche Information

Gewicht 500 g
Größe 285 × 210 × 9 mm